Teil 01: Dezentrales Hauptmotiv sorgt für Spannung

Tutorial zum Thema “Endlich besser fotografieren” • Teil 1 von 23

Autor: Stefan Seip · www.photomeeting-media.de · stefan@photomeeting.de

Ein kurzer Überblick über die Tutorials der Serie:

Teil 01: Dezentrales Hauptmotiv sorgt für Spannung
Teil 02: Variationen vom Panorama zum Quadrat

Teil 03: Den Dynamikbereich der Kamera nicht überschreiten
Teil 04: Farbige statt kunterbunter Fotos

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Möchten auch Sie “endlich besser fotografieren”? Wenn ja, ist diese Tutorialserie für Sie genau das Richtige. Vermutlich verfügen Sie schon über die notwendige Ausrüstung! Eine neue Kamera, noch mehr Objektive und Zubehör führen nicht zum Ziel. Kreative Bildideen, gekonnte Bildgestaltung und der Instinkt für lohnende Aufnahmesituationen zum Beispiel sind Herausforderungen, bei denen die Kamera keinerlei Hilfestellung bietet, allenfalls durch ihre Technik die Umsetzung Ihrer Visionen in Fotos erleichtern kann.

Prolog zur Tutorialserie “Endlich besser fotografieren”

Die Digitalfotografie habe die Arbeitsweise mit chemischem Film abgelöst, heißt es allenthalben. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht eine neue Digitalkamera auf dem Markt erscheint. Natürlich in allen Belangen “besser” als das Vorgängermodell, noch mehr Megapixel, noch mehr Bilder pro Sekunde, noch mehr technische Raffinessen.

Freilich kann und soll nicht bestritten werden, dass die technische Qualität der Resultate mancher Digitalkameras in vielen Bereichen die ihrer analogen Vorfahren bei gleichem Aufnahmeformat erreichen und übertreffen. Ebenso wenig steht in Frage, dass etliche der technischen Errungenschaften, mit denen moderne Digitalkameras ausgestattet sind, in speziellen Aufnahmesituationen hilfreich sein können oder gar manche Fotos erst möglich machen.

Dreißig Jahre Fototechnik liegen zwischen diesen beiden Kameras. Der digitale Sensor nimmt die Stelle des Films ein. Und dennoch gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede, denn die Grundlagen der Fotografie sind nach wie vor die gleichen.

Dennoch muss die Frage gestattet sein, ob die durchschnittliche Qualität der Fotos durch die Verwendung digitaler Aufnahmegeräte angestiegen ist. Eine Pauschalantwort darauf lässt sich nur schwer finden und würde dem Einzelnen auch nicht weiterhelfen. Durch zahllose Fotokurse, die ich an Volkshochschulen, Fotoschulen und im Fachhandel abhalte, kann ich von vielen Fällen berichten, in denen diese Frage in vielen Fällen verneint werden muss, teilweise sogar das Gegenteil eingetreten ist. Dabei stütze ich mich nicht auf mein eigenes Urteil, sondern auf die Aussagen der Betroffenen selbst. Wie kann es zu einer solchen Entwicklung kommen?

Konkret sehe ich zwei mögliche Gründe: Zum einen sind die Erwartungen in die Digitaltechnik teils zu optimistisch. Nicht alles, auf dem das Zauberwort “digital” prangt, ist per se besser als alles andere. “Digital” ist eben kein Garant für Qualität, sondern beschreibt lediglich die verwendete Technik, durch deren Einsatz nicht automatisch bessere Fotos entstehen können. Möglicherweise beeinflusst durch vollmundige Werbeaussagen der Hersteller werden unrealistische Erwartungshaltungen generiert, in deren Folge der Glaube reift, eine kleine Digitalkamera im Format einer Zigarettenschachtel könne technisch bessere Resultate abliefern als eine (analoge) Kleinbild-Spiegelreflexkamera.

Zum anderen legen manche Benutzer von Digitalkameras bei ihrer Motivwahl und Vorgehensweise das gleiche Verhalten an den Tag, wie sie es einst mit ihren Analogkameras taten. Im günstigsten Fall entstehen dadurch substanziell gleiche Aufnahmen, im allerbesten Fall solche, die zwar technisch gesehen eine Nuance besser sein mögen, inhaltlich jedoch keine Weiterentwicklung erkennen lassen.

Das ist der Zeitpunkt, darauf hinzuweisen, dass die Fotografie aus zwei Komponenten besteht, einer technischen und einer kreativen. Beide Bereiche erfordern eine entsprechende Aufmerksamkeit, wenn ein gutes Bild entstehen soll. Da fast alle Menschen entweder zur technischen oder zur kreativen Seite der Fotografie tendieren, gilt es, die jeweils vernachlässigte, eher “ungeliebte” Komponente zu entwickeln.

Betrachten wir zunächst die technische Seite. Auf diesem Sektor haben sich in der Tat im Laufe der letzten Jahre gewaltige Fortschritte im Bereich Mikroelektronik, Mechanik, Optik und Messtechnik vollzogen, die die heute verfügbaren Digitalkameras möglich gemacht haben. Damit einher geht die Automatisierung vieler technischer Prozesse des Fotografierens, die noch vor wenigen Jahrzehnten schwierig und nur mit einem gerüttelt Maß Fachwissen zu meistern waren. Mithin galten in diesen Zeiten viele Fotos schon alleine deswegen als “gelungen”, weil sie technisch perfekt waren. Ich denke dabei zum Beispiel an den Einsatz eines oder gar mehrerer Blitzgeräte bei Tageslicht und die Steuerung der Belichtung sowie der Balance aus Blitz- und Dauerlicht. Bedenken Sie, dass eine sofortige Bildkontrolle, wie es Digitalkameras erlauben, seinerzeit nicht möglich war, sodass nur Fachwissen und Erfahrung zum Ziel führte.

Heute beherrschen schon die einfachsten Digitalkameras eine vollautomatische Einstellung der Schärfe (Autofokus) und der Belichtungsparameter Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit (ISO). Digitale Spiegelreflexkameras bieten ausgeklügelte Automatiken auch für die Steuerung von Blitzgeräten, sodass man sich selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen auf eine korrekte Belichtung fast verlassen kann. Unzählige kleine elektronische Helfer greifen in kritischen Situationen automatisch ein, etwa ein “Bildstabilisator”, der das Muskelzittern des Menschen hinter der Kamera ausgleicht und ein scharfes Bild entstehen lässt, das ohne den Stabilisator schlicht und einfach verwackelt wäre.

Einerseits sind technische Weiterentwicklungen wie diese natürlich zu begrüßen, denn sie erweitern das Einsatzspektrum. Andererseits müssen wir gestehen, dass wir vor diesem Hintergrund auf ein technisch gelungenes Foto nicht mehr stolz sein können. Schließlich stellt es keine nennenswerte Eigenleistung dar, an der Kamera im Modus “Vollautomatik” den Auslöser zu drücken. Die für mich größte Errungenschaft der Automatisierung nahezu aller technischen Prozesse des Fotografierens besteht darin, dass sie zu einem Paradigmenwechsel geführt hat. Tatsächlich kann heute ein Foto nicht mehr dadurch überzeugen, dass es scharf und richtig belichtet ist. Vielmehr werden diese Dinge faktisch vorausgesetzt, weil sie automatisierbar geworden sind. Die Aufmerksamkeit gilt, stärker als je zuvor, den Bildinhalten, was uns zur kreativen Komponente der Fotografie führt.

Werfen wir also einen Blick auf den schöpferischen Teil der Fotografie. Der Einfachheit halber möchte ich darunter alles verstehen, was sich eben nicht durch eine Automatik erledigen lässt: Die Art und Weise, ein Motiv fotografisch in Szene zu setzen. Das beinhaltet viele Entscheidungen des Fotografen, beginnend bei der Wahl von Motiv, Perspektive, Brennweite, Schärfeverlauf, Bildaufbau, Linienführung, Lichtstimmung, usw. bis hin zur Art und Weise der Bildbearbeitung und -präsentation. Diese Dinge sind es, die heute eine gute Fotografie ausmachen. Die Kameratechnik kann allenfalls dazu beitragen, die Ideen des Fotografen in die Tat umzusetzen, diese Ideen jedoch niemals selbst entwickeln. Glücklicherweise, möchte ich hinzufügen, denn durch eine “Motivklingel” würden alle Kameras der Welt die gleichen Bilder produzieren und die Fotografie wäre um ein wesentliches Merkmal beraubt: Die individuell verschiedene Weise, Motive zu sehen, zu interpretieren, zu erleben und abzulichten.

Diese Tutorialserie befasst sich daher schwerpunktmäßig mit den Themen, die nicht als Automatik in eine Kamera implementiert werden können, ohne dabei aus den Augen zu verlieren, dass selbstverständlich auch technische Parameter zu beachten sind, um eine gelungene Fotografie entstehen zu lassen. Um ein gutes Porträtfoto zu machen, bedarf es aber weitaus mehr, als die Kamera auf das “Motivprogramm Portrait” umzustellen. Und das gilt in gleicher Weise auch für alle anderen Motivbereiche.

So schlüssig diese Feststellung auch klingen mag, mangelt es in vielen Fällen an dem Bewusstsein, dass nach wie vor der Fotograf einen maßgeblichen Anteil an einem überzeugenden Foto hat. Erkennbar wird das zum Beispiel daran, dass manche Fotografen immer neue, vermeintlich bessere Kameras kaufen und darin ihre Hoffnung auf bessere Ergebnisse sehen. Aus dem bereits Gesagten wird deutlich, dass diese Rechnung nicht aufgehen kann und Enttäuschungen vorprogrammiert sind. Um es noch plastischer zu schildern, verrate ich Ihnen meine Reaktion auf die Frage: “Oh, Sie haben aber eine tolle Kamera. Die macht bestimmt gute Bilder?”. Dann pflege ich die angesprochene Kamera auf einen Tisch zu stellen, ein paar Sekunden zu warten, um dann zu entgegnen: “Schauen Sie, die Kamera macht überhaupt keine Bilder, weder gute, noch schlechte”. Immer ist es der Mensch hinter der Kamera, dem ein Lob für ein gutes Foto gebührt und nur in Ausnahmefällen ist es die Technik, auf die man die Verantwortung für ein misslungenes Resultat abwälzen kann.

Heißt das im Umkehrschluss, dass es völlig gleichgültig ist, mit welcher Digitalkamera man arbeitet? Nun, im Prinzip trifft das zu, wenn man die Grenzen, die durch die verwendete Technik gesetzt sind, nicht zu überschreiten versucht. Das bedeutet, dass etliche der in dieser Tutorialserie behandelten Themen mit jeder Kamera nachvollziehbar sind, selbst mit analogen Modellen. Dennoch sprechen die Tutorials in erster Linie die Benutzer digitaler Spiegelreflexkameras an. Nicht etwa, weil es bei diesen keine technisch bedingten Grenzen gäbe, sondern weil diese Grenzen im Vergleich zu Kompaktkameras weiter gesteckt sind. Alle digitalen Spiegelreflexkameras erlauben die freie Wahl der Blende und der Belichtungszeit: in vielen Fällen eine Grundvoraussetzung, um seine eigenen Vorstellungen in ein gutes Foto umzusetzen. Hinzu kommt das Format des Aufnahmesensors, also die Abmessungen des verwendeten Bauteils zur Bildaufzeichnung. In Spiegelreflexkameras verrichten wesentlich größere Sensoren ihren Dienst als bei den allermeisten Kompaktkameras. Eine der unmittelbaren Auswirkungen ist die Schärfentiefe, die umso größer ist, je kleiner der Aufnahmesensor ist. Das bedeutet, dass bei den meisten Kompaktkameras die Schärfentiefe – selbst bei voll geöffneter Blende – extrem hoch ausfällt und damit das reizvolle Spiel mit Schärfe und Unschärfe in der Tiefe des Raums als Gestaltungsmittel entfällt.

Diese Grenzen der meisten Kompaktkameras betreffen auch die so genannten “Bridge-Kameras”, die technisch zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras anzusiedeln sind. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass damit keine guten Fotos produziert werden können. Nur wird jeglicher Versuch zum Scheitern verurteilt sein, damit eine Aufnahme zu machen, deren Wirkung einer geringen Schärfentiefe zu verdanken ist. Ausdrücklich möchte ich darauf hinweisen, dass diese Einschränkungen nicht oder nur teilweise zutreffen auf jene Kompaktkameras, bei denen Blende, Belichtungszeit und Entfernung frei wählbar sind und die vielleicht sogar über einen Aufnahmesensor verfügen, dessen Größe mit der einer Spiegelreflexkamera vergleichbar ist. Solche Modelle lassen sich vereinzelt im Angebot weniger Hersteller finden.

Nicht ohne Grund also erfreut sich die Spiegelreflexkamera auch im digitalen Zeitalter einer großen Beliebtheit. Die jeweils preiswertesten Modelle in der Palette eines Herstellers sind zum Teil für weniger Geld zu haben, als man für eine hochwertige Kompaktkamera investieren müsste. Keine Bange: Sie werden an keiner Stelle dieser Tutorialserie lesen, dass ein zusätzliches Objektiv für einen vierstelligen Euro-Betrag nötig ist, um dieses oder jenes Ziel zu erreichen. Dennoch sind Spiegelreflexkameras “Systemkameras”, die sich durch Zubehör optimal an eine Aufgabenstellung konfigurieren lassen. Wenn der Einsatz bestimmter Zubehörteile sinnvoll erscheint, wird das an den entsprechenden Stellen zur Sprache kommen.

Sie brauchen also keine Profiausrüstung, um alle in diesem und den folgenden Tutorials enthaltenen Anregungen in “endlich bessere Fotos” umzusetzen, womit das im Titel gegebene Versprechen einzulösen versucht wird.

Insgesamt 23 “griffige” Themen werden im Rahmen dieser Tuturialserie bearbeitet, wobei stets unter dem Motto “BITTE NICHT” zusammengefasst ist, was oft falsch gemacht wird. Es folgt der Abschnitt “BESSER MACHEN”, der konkrete Hinweise enthält, wie (endlich und) letztlich die besseren Fotos entstehen.

Auf dem Weg zu diesem Ziel wünsche Ihnen den größtmöglichen Erfolg und vor allem eines: Viel Freude beim Fotografieren!

Stefan Seip, Stuttgart, Januar 2010

Die meisten Fotos haben ein “Hauptmotiv”, ein Zentrum, einen Punkt, an den der Blick des Betrachters immer wieder zurückkehrt. Auf diesem Aufmacherbild wurde die entsprechende Stelle durch ein Fadenkreuz markiert. Das Foto entstand in der Dämmerung auf einem Volksfest.

BITTE NICHT

Hauptmotiv in der Mitte anordnen

Ein häufig anzutreffender Mangel von Fotos ist, dass das Hauptmotiv bzw. der bildwichtigste Bereich exakt in der Bildmitte platziert wurde. Warum ist das so?

Einerseits ergibt sich das aus den Sehgewohnheiten des Menschen, die auch beim Fotografieren durchschlagen: Das interessanteste Detail wird exakt anvisiert, dann die Kamera ausgelöst. Trotz dieser Sehgewohnheit hinterlassen aber die dadurch entstehenden Fotos kurioserweise bei Betrachtern einen eher langweiligen Eindruck. Schlimmer noch: die Bildmitte ist die denkbar schlechteste Position für das Hauptmotiv! In einschlägigen Foren, wo Fotos eingestellt und durch andere kommentiert werden, ist aus diesem Grund nicht selten (sinngemäß) zu lesen: “Zu mittig!”, was durchaus als Negativkritik zu werten ist. In den meisten Fällen ist sie auch angebracht.

Ein Wassertropfen auf einem Lotusblatt. Leider wurde das “Hauptmotiv” exakt in die Bildmitte gepackt, eine relativ langweile Bildaufteilung ist die Folge.

Andererseits tragen auch technische Rahmenbedingungen dazu bei, dass das Zentrum bei der Bildkomposition bevorzugt wird. Immerhin weisen nicht wenige Kameras eine gewisse Präferenz auf für die Mitte des Bildes, indem eben dort die Scharfstellung durch den Autofokus (AF), die Belichtungsmessung bei Dauer- und Blitzlicht am zuverlässigsten funktioniert. Der Fotograf lässt sich dadurch leicht verführen, sein Hauptmotiv mittig anzuvisieren, die Automatiken der Kamera ihre Arbeit verrichten zu lassen und auszulösen.

Blick durch den Sucher einer Spiegelreflexkamera. Das mittige Autofokus-Messfeld, hier durch die rote Beleuchtung als aktiv zu erkennen, sollte nicht dazu verleiten, an dieser Stelle das Hauptmotiv zu platzieren.

BESSER MACHEN

Dezentrales Hauptmotiv sorgt für Spannung

Das Rezept zur Vermeidung der mittigen Anordnung klingt ebenso logisch wie simpel: Das Hauptmotiv muss deutlich(!) von der Bildmitte entfernt im Bild platziert werden. Deutlich deshalb, damit die Absicht des Fotografen sichtbar wird. Andernfalls könnte der Eindruck entstehen, dass eine mittige Anordnung gewünscht war und dieses Ziel knapp verfehlt wurde. Was so einfach klingt, kann in der Praxis mit allerlei Tücken verbunden sein.

Ein Blatt im Gegenlicht. Das optische “Bildzentrum” (der sternförmige Ursprung der Blattnerven) liegt deutlich entfernt von der geometrischen Bildmitte.

Zunächst sei eine sehr pragmatische Lösung angeführt, die den großen Vorteil hat, dass sie auch auf bereits bestehende Fotos anwendbar ist: Der Bildbeschnitt. Wird ein Foto, dessen Hauptmotiv in der Bildmitte sitzt, an einer oder zwei Kanten beschnitten, resultiert daraus die gewünschte dezentrale Anordnung. Allerdings auf Kosten der Bildqualität. Aus einem 15-Megapixel-Foto kann durch den notwendigen Beschnitt schnell eine 8-Megapixel-Datei werden. Das ist grundsätzlich keine Tragödie, denn eine gelungene Bildaufteilung mit geringerer “Auflösung” ist immer noch besser als eine zwar pixelreiche, aber langweilige Fotografie. Als Lösung in der Not ist der Bildbeschnitt daher die Methode der Wahl. Das Ziel sollte aber sein, ein Foto schon bei der Aufnahme sorgfältig und möglichst endgültig zu gestalten, um nicht grundlos und systematisch Ressourcen der Kamera (Megapixel) zu verschenken.

Das Hauptmotiv, die drei Bäume, wurden hier bildmittig aufgenommen. Dem Bild fehlt ein spannungsreicher Bildaufbau.

Das gleiche Foto wirkt deutlich attraktiver, nachdem es unten und links beschnitten wurde.

Ein nahe liegender Ansatz ist, das Motiv hinsichtlich Fokus und Belichtung zunächst in der Bildmitte anzumessen, die gemessenen Werte “einzufrieren” (Fokus- und Messwertspeicher), dann die Kamera bis zum gewünschten Bildausschnitt zu verschwenken, um dann auszulösen.

Eingestellt wird hier der Fokus mit dem mittleren AF-Messfeld (rot beleuchtet). Der Fokus und die gemessene Belichtung werden gespeichert, …

… dann wird die Kamera bis zur gewünschten Bildaufteilung verschwenkt. Erst danach erfolgt die Auslösung.

Die erfreuliche Nachricht ist, dass diese Methode funktionieren kann, wenn

1. durch den Kameraschwenk die Schärfenebene nicht verlagert wird und

2. die Speicherung des Fokus und(!) des Belichtungsmesswerts an der Kamera problemlos möglich ist.

Zu Punkt 1: Durch den Kameraschwenk besteht potenziell die Gefahr, dass die eingestellte Schärfe verlagert wird. Insbesondere dann, wenn die Schärfentiefe durch eine große Blendenöffnung und/oder durch einen großen Abbildungsmaßstab (“Makro”) ohnehin nur gering ist. Zudem besteht die Gefahr, dass ein bewegliches Motiv nach der Autofokus-Messung und ?Speicherung aus der Schärfenebene gerät.

Diese Kamera wurde exakt auf den Docht der Kerze ausgerichtet.

Der Sucheranblick bestätigt, dass das mittige, aktive (rote) AF-Messfeld den Docht erfasst. Die eingestellte Blende 1:2,8 und der große Abbildungsmaßstab (“Makro”) lässt eine sehr geringe Schärfentiefe erwarten.

Der mit dem AF einstellte Fokus der obigen Situation wurde nicht verstellt, nur die Kamera wurde nach rechts und nach unten verschwenkt, sodass sich die Kerzenspitze nicht mehr in der Bildmitte befindet.

Sucheranblick der veränderten Konfiguration nach dem Kameraschwenk. Der Kerzendocht ist durch den Schwenk in das linke, obere Bildeck verschoben.

Bildausschnitte der Fotos, die durch die beiden Testsituationen (s.o.) entstanden sind. Links bei mittiger Anordnung und Schärfeeinstellung durch den Autofokus: Die Abbildung ist gestochen scharf. Rechts nach Verschwenken der Kamera durch Bewegen des Stativkopfes ohne eine erneute Fokussierung. Durch den Kameraschwenk hat sich die Schärfenebene verlagert, das Bild ist unscharf! Die Unschärfe ist NICHT auf Abbildungsschwächen des Objektivs zurückzuführen. (Hinweis: Ein Kameraschwenk um den so genannten “Nodalpunkt” würde funktionieren, ist in der Praxis aber schwer zu realisieren).

Zu Punkt 2: Die Grundeinstellung ab Werk der Kameras erlaubt durch leichtes Andrücken des Auslösers meist nur die Speicherung entweder des Fokus oder des Belichtungsmesswerts. Um beide Werte zu speichern, ist meist das Drücken eines zusätzlichen Knopfes (Fingerakrobatik) notwendig. Abhilfe schafft dann nur noch eine Veränderung der Kamera-Konfiguration.

In den Kameraeinstellungen von Canon EOS-Kameras findet sich ein interessanter Punkt, mit dem sich die Speicherung von Autofokus und Belichtungsmesswert elegant entkoppeln lassen. Wird statt der Werkseinstellung die Option 1 eingestellt, fokussiert die Kamera nur noch dann, wenn die Stern- bzw. “AF-ON”-Taste gedrückt wird. Nach dem Loslassen der Taste ist der Fokus gespeichert. Die Speicherung des Belichtungs-Messwerts erfolgt dann über den halb angedrückten Auslöser. (Achtung: Die Einstellung dieser Option erfordert eine Umgewöhnung im Umgang mit der Kamera und wird in manchen Modi, z.B. bei Vollautomatik und in den Motivprogrammen, ignoriert).

Die Sterntaste (roter Pfeil) ist nach der Einstellung der oben gezeigten Option die neue Fokustaste (Beispiel Canon EOS 450D).

Bei anderen Modellen (hier: Canon EOS 5D Mark II) ist es eine spezielle “AF-ON”-Taste. Zweiter Vorteil der veränderten Konfiguration: Die Kamera löst zu jedem Zeitpunkt aus, wenn die Taste nicht mehr gedrückt wird. Eine Auslöseverweigerung durch Schärfepriorität kommt nicht mehr vor.

Doch selbst wenn diese Hürden genommen sind, bleibt als Nachteil bestehen, dass die gespeicherten Werte spätestens nach jeder Aufnahme gelöscht werden. Das bedeutet, es ist immer nur eine einzige Auslösung möglich, danach muss die Kamera wieder verschwenkt, die Messwerte erneut gespeichert werden, um nach einem weiteren Schwenk ein zweites Foto aufnehmen zu können. Das ist in der Praxis wenig effizient.

Mühselig, aber ebenso wenig effizient wäre es, den AF sowie die Belichtungsautomatik abzuschalten. Die manuelle Belichtung (“M”) ist zuweilen eine Lösung, wenn es darum geht, mehrere Bilder einer ganzen Serie identisch zu belichten. Die manuelle Scharfeinstellung bei den aktuellen Spiegelreflexkameras hingegen ist problematisch, wenn die Schärfentiefe gering ist und sehr exakt fokussiert werden muss. Grund sind die Einstellscheiben, die für diese Aufgabe nicht vorgesehen sind. Nur bei manchen Modellen können sie gegen andere, für den manuellen Fokus optimierte Scheiben ausgetauscht werden. Ohne eine solche Einstellscheibe ist der Fotograf auf den funktionierenden Autofokus angewiesen – zumindest in kritischen Situationen.

Der Königsweg

Allen Schwierigkeiten gehen Sie aus dem Weg, wenn Sie für jedes Motiv das optimale AF-Messfeld manuell anwählen.

Alle Spiegelreflexkameras haben mehrere Autofokus-Messfelder, die über einen mehr oder weniger großen Bereich des Bildes verteilt sind. Bei einfachen Modellen sind es nur drei, bei Spitzenmodellen mehrere Dutzend. Jedoch ist nicht die Anzahl das wirklich Entscheidende. Wichtig für die Freiheit bei der Bildgestaltung ist vielmehr, dass die angebotenen Messfelder möglichst über die gesamte Bildfläche verteilt sind. In der Praxis sieht das leider anders aus: Die AF-Messfelder sind oft in der Bildmitte konzentriert, während die peripheren Bereiche keine Messfelder mehr aufweisen.

Insgesamt neun AF-Messfelder sind bei dieser Kamera vorhanden, die einen relativ großen Bildbereich abdecken. Das bedeutet, dass auch Motive weit abseits der Bildmitte noch von einem AF-Messfeld erfasst werden können.

Auch diese Kamera verfügt über neun AF-Messfelder, die sich alle aber ziemlich nahe der Bildmitte befinden. Ein Fokussieren auf dezentral erfasste Motivbereiche ist damit schwieriger.

Die große Zahl von AF-Messfeldern (45) bei dieser Kamera darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass alle Felder in der Bildmitte konzentriert sind. Motive weit abseits der Bildmitte können nicht zur Fokussierung verwendet werden. Müsste ich mich für eine der drei oben gezeigten Kameras entscheiden, fiele meine Wahl auf die erste, wenn die Verteilung der AF-Messfelder das einzige Kriterium wäre.

Die Grundkonfiguration der meisten Kameras, dass die Kamera das aktive AF-Messfeld automatisch bestimmt, ist keinesfalls zu gebrauchen! Keine Automatik kann wissen oder erahnen, an welcher Stelle der Fotograf die Schärfenebene platzieren möchte.

In der Grundkonfiguration der Kameras ist meist die automatische Wahl des Autofokus-Messfeldes aktiviert. Allenfalls für geknipste Schnappschüsse ist diese Einstellung zu gebrauchen.

Im Sucher leuchten bei der automatischen Wahl des AF-Messfeldes alle Felder gleichzeitig bzw. im Betrieb diejenigen, die die Kamera zum Fokussieren verwendet.

Informieren Sie sich daher, wie die manuelle Wahl des AF-Messfeldes an Ihrer Kamera funktioniert.

In der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera steht, wie Sie das AF-Messfeld manuell auswählen können.

Bei der manuellen Wahl des AF-Messfeldes kann durch vier Richtungstasten oder einen Joystick der Kamera jedes Feld einzeln aktiviert werden.

Im Sucher leuchtet das jeweils aktivierte AF-Messfeld auf, sodass mit etwas Übung die Selektion des AF-Messfeldes gelingt, ohne die Kamera vom Auge nehmen zu müssen.

Wenn Sie mit dieser Funktion vertraut sind, gestaltet sich die Vorgehensweise ziemlich einfach und komfortabel:

Wählen Sie den gewünschten Bildausschnitt und ordnen Sie das Hauptmotiv an der gewünschten Position, also abseits der Bildmitte an. Jetzt aktivieren Sie jenes Autofokus-Messfeld, das sich genau an der Position des Hauptmotivs befindet und lösen aus! Dadurch werden ein Verschwenken der Kamera nach der Messung und eine Speicherung von Messwerten überflüssig, sodass Sie auch mehrere Fotos hintereinander aufnehmen können.

Nachdem das Foto im Sucher “komponiert” wurde, also durch eine außermittige Anordnung der Kornblume, erfolgte die manuelle Festlegung des AF-Messfeldes. Die Wahl fiel auf jenes, welches genau über der Blume sitzt (rote Beleuchtung).

Im Grunde genommen hat der Autofokus mit der Belichtungsmessung nicht das Geringste zu tun. Die beiden Themen sollten daher stets getrennt und nicht miteinander verwechselt werden – und dennoch gibt es bei modernen Kameras einen Zusammenhang! Und zwar dann, wenn Sie als Methode zur Belichtungsmessung die so genannte “Mehrfeldmessung” benutzen.

Die Mehrfeldmessung überlässt zwar der Kamera einige Entscheidungen bezüglich der Belichtung eines Bildes, liefert aber in vielen Situationen zuverlässige Ergebnisse.

Dann nämlich berücksichtigt die Kamera bei der Belichtungsmessung jenen Motivbereich stärker, der durch die Wahl des entsprechenden AF-Messfeld zum bildwichtigsten Bereich erklärt wurde. Die Kameras folgen also der gut nachvollziehbaren Logik, dass der bildwichtigste Bereich, auf den fokussiert wird, auch möglichst korrekt belichtet werden sollte.

Testfoto, um den Zusammenhang zwischen aktivem AF-Messfeld und der Belichtungsmessung bei der Mehrfeldmessung zu demonstrieren: Eine Münze liegt auf schwarzem Karton. Das zentrale AF-Messfeld erfasst die Münze nicht, daher wird die Münze überbelichtet.

Gleicher Testaufbau, nur wurde das AF-Messfeld über der Münze aktiviert. Die Kamera entscheidet sich dann für eine deutlich knappere Belichtung 1/10 Sekunde statt ¼ Sekunde.

Wie Sie diesen Schilderungen entnehmen können, lohnt sich die manuelle Anwahl des AF-Messfeldes in doppelter Hinsicht, auch wenn Ihnen das Anfangs etwas umständlich erscheinen mag. Genau betrachtet gibt es dazu keine Alternative. Daher lohnt es sich, die Wahl des AF-Messfeldes mit der eigenen Kamera fleißig zu üben, bis es in Fleisch und Blut übergeht und auch im Eifer des Gefechts leicht und vor allem schnell von der Hand geht. Denken Sie daran, dass Sie damit nicht etwa einem Formalismus Genüge tun, sondern Ihrer Kamera entscheidend dabei helfen, intelligente Entscheidungen zu treffen, um letztlich sichtbar bessere Ergebnisse zu erzielen.

Doch was ist zu tun, wenn das Hauptmotiv so weit am Bildrand liegt, dass es von keinem AF-Messfeld mehr abgedeckt wird?

Bei geringer Schärfentiefe soll der Fokus auf der Sonnenblume (gelber Pfeil) sitzen. Doch selbst die äußersten AF-Messfelder (roter Pfeil) erfassen diese Motivregion nicht.

Dann wird jenes AF-Messfeld aktiviert, das dem Hauptmotiv am nächsten kommt und die Kamera – wohl oder übel – so weit geschwenkt, bis Hauptmotiv und AF-Messfeld deckungsgleich sind. Nach Speicherung des Fokus und der Belichtungsmessung wird dann wieder zurückgeschwenkt und ausgelöst. Wenn Sie die bekannten Risiken des Kameraschwenks vermeiden möchten, hilft nur ein etwas größerer Bildausschnitt (kürzere Brennweite oder größere Distanz). Dann können Sie das Hauptmotiv mit einem AF-Messfeld zur Deckung bringen, allerdings mit dem Nachteil, dass das Foto später auf das ursprünglich gewünschte Maß beschnitten werden muss. Kameras mit weit über das Bildfeld verteilten AF-Messfeldern sind im Vorteil.

Das Motiv wird mit etwas mehr Umfeld aufgenommen, um die Sonnenblume mit einem AF-Messfeld zu erfassen. Die roten Linien deuten an, wie das spätere Foto beschnitten wird, um dennoch zum gewünschten Ausschnitt zu gelangen.

Wohin mit dem Hauptmotiv?

Bisher lautete die Empfehlung ja nur, das Hauptmotiv deutlich abseits der Bildmitte zu positionieren. In vielen Fotobüchern wurde und wird empfohlen, sich an die Regeln des “Goldenen Schnitts” zu halten. Auch wenn ich die sklavische Einhaltung dieser Regel für veraltet halte und nicht empfehle, kann die Kenntnis darüber keineswegs schaden.

Der “Goldene Schnitt” bezeichnet die harmonische Teilung einer Strecke in zwei Abschnitte. Das Verhältnis der längeren zur kürzeren steht dabei in gleichem Verhältnis wie das der Gesamtstrecke zur längeren. Das klingt kompliziert und führt – mathematisch betrachtet – auch zu einem ziemlich “krummen” Wert. Die längere Strecke müsste, wenn man es genau nimmt, den Faktor 0,618… der Gesamtstrecke ausmachen. In der Praxis der Fotografie reicht eine großzügige Rundung auf den Faktor 0,6 völlig aus. D.h. die Strecke wird in Fünftel unterteilt, wobei die Kriterien des goldenen Schnitts erreicht sind, wenn eine Teilstrecke drei, die andere zwei Teile umfasst. Differenziert in horizontale und vertikale Positionen ergeben sich vier Punkte innerhalb eines Bildes, an denen die Regeln des goldenen Schnitts erfüllt sind:

Die vier roten Punkte im Sucher zeigen die Positionen, an denen die Bedingungen des “Goldenen Schnitts” erfüllt sind. Der blaue Punkt dient zur Orientierung und stellt die Bildmitte dar.

Am Beispiel eines der Punkte wird gezeigt, dass der goldene Schnitt sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen getroffen wird.

Auch die Horizontlinie beispielsweise sollte ein Foto nicht exakt in zwei Hälften teilen:

Die mittige Anordnung der Horizontlinie ist in der Regel nicht ratsam.

Folgt man dem goldenen Schnitt, ergeben sich zwei Möglichkeiten:

Entscheidung, den Horizont nach unten an die Position des goldenen Schnitts zu verschieben: Die Betonung liegt dann auf dem Himmel.

Entscheidung, den Horizont nach oben zu versetzen, ebenfalls an eine Position des goldenen Schnitts: Nun gilt die Aufmerksamkeit eher der Landschaft.

Allerdings lautete meine Empfehlung, sich nicht zwanghaft am goldenen Schnitt zu orientieren. Beispielsweise machen weitaus extremere Abweichungen von der Mittenposition die Absicht des Fotografen, entweder die Landschaft oder den Wolkenhimmel in den Mittelpunkt seiner Aufnahme zu stellen, noch deutlicher. Eine sehr dramatische Bildwirkung ist ein angenehmer Nebeneffekt:

Die Anordnung des Horizonts folgt den Regeln des goldenen Schnitts nicht. Er sitzt fast am Bildrand, sodass der Himmel sehr dominant wird. Doch wie sieht es mit der horizontalen Position der Sonne aus? Richtig, hier wurde der goldene Schnitt wiederum beachtet!

Zusammenfassung: Mit dem “Goldenen Schnitt” machen Sie nur selten einen Fehler, doch eine Entscheidung für noch mutigere Bildaufteilung ist oftmals lohnenswert

Keine Regel ohne Ausnahme

Eine Regel wäre keine Regel, gäbe es nicht die berühmte Ausnahme. Natürlich kann auch ein Foto mit mittigem Hauptmotiv sehenswert sein. Wer die Regel kennt und die Einhaltung geübt hat, darf im Ausnahmefall dagegen verstoßen, wenn das Motiv genügend andere Reize bietet. Die Betonung dabei liegt auf der Reihenfolge (erst die Regel, dann die Ausnahme) und dem Wort “Ausnahmefall”!

Nur wenige Motive gestatten einen ganz und gar mittigen Bildaufbau.

Übung

Besorgen Sie sich eine Blüte und einen Hintergrundkarton in gleicher Farbe bzw. im gleichen Farbton. Legen Sie die Blüte auf den Karton und fertigen Sie einige Aufnahmen davon an. Achten Sie darauf, an welcher Position des Bildes die Blüte am besten wirkt. Beginnen Sie ruhig mit einer Aufnahme, bei der die Blüte exakt in der Bildmitte sitzt, damit Sie einen Beleg dafür haben, wie Sie es besser nicht machen sollten. Weiter geht es mit Teil 2: “Variationen vom Panorama zum Quadrat”.

Über den Autor:

Stefan Seip lebt und arbeitet in Stuttgart als freiberuflich tätiger Fotograf und Buchautor. Ein internationales Renommee genießt er in einem seiner Spezialgebiete, der Astro- und Himmelsfotografie. Neben den technischen Herausforderungen legt Seip großen Wert auf die kreative und künstlerische Komponente der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Vorträgen und Workshops weiter.

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